Willkommen auf der Homepage des Restaurants "Zum Bergischen Löwen" in Wipperfürth

 


Die Stadt Wipperfürth

Wipperfürth ist eine Hansestadt im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland) und älteste Stadt im Bergischen Land. Seit 19. März 2012 darf Wipperfürth den offiziellen Zusatz Hansestadt führen.

Geografie

Wipperfürth liegt etwa 40 km nordöstlich von Köln, an der Wupper, welche im Oberlauf östlich der Stadt als Wipper bezeichnet wird.

Nachbargemeinden

An die Stadt grenzen die Nachbargemeinden und Nachbarstädte Lindlar, Kürten, Wermelskirchen, Hückeswagen, Radevormwald, Halver, Kierspe und Marienheide.

Stadtgliederung

Neben der Stadt Wipperfürth gibt es sieben weitere Ortsteile: Agathaberg, Egen, Hämmern, Kreuzberg, Ohl, Thier und Wipperfeld und 226 namentlich ausgewiesene Ortschaften in der 118 km² großen Gemarkung der Stadt Wipperfürth.

Bevölkerung

Wipperfürth hatte am 30. Juni 2006 24.062 Einwohner. Davon waren etwa 1.800 ausländische Einwohner (etwa 7,6 %). Die größten Gruppen bilden dabei türkische (etwa 600) und italienische Staatsbürger (etwa 400). Von den etwa 7.000 versicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmern waren 45,7 % im Dienstleistungssektor, 53,6 % im produzierenden Gewerbe und 0,7 % in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Arbeitslosenquote betrug für den Bereich der Arbeitsagenturgeschäftsstelle Wipperfürth (d.h. Gebiet der Städte Wipperfürth, Hückeswagen, Radevormwald) im März 2006 10,5 %.

Geschichte ab 1945

Mit der Errichtung von fünf hölzernen Baracken am Wipperfürther Rangierbahnhof wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ein Durchgangslager für Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten eingerichtet. Im Jahr 1946 trafen täglich etwa 1000 bis 1800 Flüchtlinge ein. Die Planungen der Behörden sahen einen Aufenthalt von maximal 24 Stunden je Person vor und deshalb hatte man in Bezug auf Heizung, sanitären Anlagen und Beleuchtung nur eine einfache Ausstattung vorgesehen. Durch den immensen Ansturm von Flüchtlingen kam es jedoch zu monatelangen Aufenthaltszeiten. Erst in den Jahren 1951 und 1952 wurde das Lager erneuert, die Strohsackbetten ausgetauscht und angemessene sanitäre Einrichtungen gebaut. 1960 endete die Nutzung der Baracken als Durchgangslager.

1955 wurde erneut geplant, die Landwirtschaftsschule, die 1910 in Lindlar errichtet worden war, nach Wipperfürth zu verlegen. Doch auch das scheiterte zunächst; erst 1971 wurde die Schule dann nach Wipperfürth verlegt. 1962 wurde in Wipperfürth eine Handelsschule errichtet. Der Berufsschulverband mit der Stadt Wipperfürth, den Ämtern Engelskirchen und Kürten sowie den Gemeinden Lindlar und Klüppelberg wurde 1975 aufgelöst. Die Berufsschule wurde von dem im Rahmen der Gebietsreform damals neu errichteten "Oberbergischen Kreis" übernommen.

Im Zuge der kommunalen Neugliederung, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, wurden die bisherige Stadt Wipperfürth mit wesentlichen Teilen der Gemeinden Klüppelberg und Wipperfeld zur neuen Stadt Wipperfürth vereinigt (§ 12 Abs. 1 Köln-Gesetz) und dem neu gegliederten Oberbergischen Kreis zugeschlagen (§ 25 Abs. 1 und 2 Köln-Gesetz).

Wappen und Siegel

In Blau über beiderseits ansteigender silberner (weißer) Zinnenmauer mit einem dreizinnigen Torturm und geschlossenen schwarzen Tor schwebend eine dreitürmige silberne (weiße) Kirche in Seitenansicht; darüber ein silberner (weißer) Schild, darin ein zwiegeschwänzter, blau bekrönter, -bewehrter und -bezungter roter Löwe, oben überdeckt mit einem fünflätzigen schwarzen Turnierkragen.

Heinrich von Limburg übernahm das Limburger Wappen mit dem Limburger Löwen, behielt aber im Siegel den bekannten Zinnenschnitt. Nach Erbteilung seiner Söhne übernahm Walram von Limburg den Limburger Löwen als Wappen, Adolf fügte zunächst diesen Turnierkragen in seinem Wappen dem Limburger Löwen als Bergisches Wappen bei, der bis 1280 im Wappen erhalten blieb.

Das Stadtwappen ist eine Nachbildung des ältesten bekannten Stadtsiegels der Stadt. Dieses stammt aus dem Jahre 1267 und trägt die Umschrift: „S BURGENSIUM OPIDI IN WIPPERVORDE“; im Siegelfeld ist das Abbild der alten Kirche zu sehen.

Städtepartnerschaft

Surgères am Atlantik in Frankreich

Parks

Die Parkanlage verfügt über einen großen Rasenplatz, einen Aschenplatz und über einen großen Platz, auf dem Veranstaltungen wie Kirmes, Zirkus oder auch der Florianstag der Feuerwehr stattfinden. 2007 wurde dieser Schotterplatz geteert und Markierungen für Parkplätze eingezeichnet. Früher führte eine Brücke von diesem Parkplatz über die Wupper direkt in die Parkanlage. Mittlerweile ist dies nur noch über die alte Eisenbahnbrücke möglich.

Freizeit und Sport

Die Stadt verfügt über eine Dreifach-Turnhalle, mehrere Doppelturn- und Einfachturnhallen, Sportplätze, ein Stadion mit Rasenplatz, ein Hallenbad mit 25 Meter Bahnen incl. Sauna und Liegewiese, einen Flugplatz, Tennisplätze, Squashanlagen, Reitplätze und Kegelbahnen.

Auf dem Stadtgebiet oder in der nahen Umgebung von Wipperfürth liegen mehrere große Talsperren zur Trinkwasserversorgung, darunter die Kerspetalsperre, Neyetalsperre, Schevelinger Talsperre und die Große Dhünntalsperre. Die Bevertalsperre dient dem Hochwasserschutz und dem Wassersport, alle sind für Freizeitaktivitäten durch ein Wanderwegenetz erschlossen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Während der Industriellen Revolution entstanden mehrere Betriebe im Bereich der Textilindustrie. Vorwiegend ist heute die elektrotechnische-, kunststoffverarbeitende-, metallverarbeitende- und papierverarbeitende Industrie hier ansässig. Das wichtigste Industrieunternehmen ist die 1904 gegründete Glühlampenfabrik Radium. Radium (inzwischen ein Tochterunternehmen der zum Siemens-Konzern gehörenden Osram) ist auch heute noch zusammen mit der Armaturenfabrik Voss größter Arbeitgeber in Wipperfürth.

Quelle: Wikipedia, abgerufen am 27. März 2012

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